Monday, 24.09.18
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Tieftauchen

Tieftauchen


Tiefe fasziniert. Je tiefer Sie als Taucher in die Unterwasserwelt vordringen, desto unwirklicher wird das, was Sie sehen, desto weniger ähnelt es dem, was Sie kennen. Es ist fast, als würden Sie einen fremden Planeten besuchen. Und wie für eine Reise durch das Weltall sollten Sie auch für solche Tauchgänge Erfahrung besitzen und Vorbereitungen treffen. Damit die Tiefe Sie wieder unbeschadet loslässt.



Wer Interesse daran hat, Wracks unter Wasser zu besichtigen, muss meist etwas tiefer tauchen als andere. Viele liegen 30 oder mehr Meter unter Wasser: ein Grund mehr, einen Kurs fürs Tieftauchen zu besuchen. Wer in größere Tiefen vordringen möchte, muss sich verstärkt mit Themen wie der Dekompressionskrankheit auseinandersetzen und lernen, solche Probleme zu vermeiden. Die gefürchtete Dekompressionskrankeit entstehen durch einen erhöhten Stickstoffgehalt im Blut und kann ebenso wie andere Taucherkrankheiten auch tödlich enden.

Das Mindestalter für einen Kurs zum Tieftauchen liegt meist bei etwa 15 Jahren. Zu den Voraussetzungen gehört es für Kurse vieler Tauchschulen, als PADI „Advanced Open Water Diver“ oder „Adventure Diver“ ausgebildet zu sein oder einen vergleichbaren Ausbildungsgrad einer anderen Tauchorganisation zu besitzen. Tieftauchkurse zeigen Taucher beispielsweise den Umgang mit Spezialausrüstung und mit Sicherheitsleinen, Probleme und Gefahren des Tieftauchens werden ebenso angesprochen. Im Allgemeinen liegt die Tiefengrenze bei Kursen zum Tieftauchen bei 40 Metern. Teilnehmer erfahren auch einiges zu den veränderten Bedingungen, die das Wasser in größerer Tiefe bietet: Farben wirken anders, weniger Licht dringt durch das Wasser, die Temperaturen sinken. Eine Gefahr beim Tieftauchen ist der so genannte Tiefenrausch, ebenso eine Vergiftung durch Stickstoff, die zur Bewusstlosigkeit führen kann. Womit wir wieder beim Thema Dekompression wären: Je tiefer man taucht, desto entscheidender ist es, genug Zeit für das Auftauchen einzuplanen. Falls Sie nämlich zu schnell auftauchen, treten Gase aus dem Körpergewebe aus, können lähmen und das Bewusstsein beeinträchtigen. Insbesondere während des Tauchgangs, aber auch danach, kann so etwas fatal sein.

Tieftauchen ist wie das Nachttauchen oder andere Spezialdisziplinen etwas für fortgeschrittene Taucher. Wie beim Nachttauchen ist die Sicht in der Tiefe eingeschränkt; zudem kommen relativ niedrige Temperaturen des Wassers hinzu. Die Ausrüstung sollte perfekt und geprüft sein und der Taucher sollte sich körperlich fit und gut fühlen. Tieftauchen nach einer durchzechten Nacht kann auch sehr erfahrene Taucher in Schwierigkeiten bringen. Selbst bei auftretenden Problemen in der Tiefe Panik zu vermeiden, ist entscheidend. Schnelles Auftauchen kann — wie bereits beschrieben — keine Lösung sein. Also gilt es: Ruhe zu bewahren. Überlegt zu handeln.



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