Thursday, 16.08.18
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Zeichensprache

Taucher Zeichensprache


Um sich unter Wasser über ein Vorhaben oder — noch wichtiger — das Auftreten von Notsituationen zu verständigen, bedient man sich der Zeichensprache. Dem Tauchpartner im richtigen Moment die richtigen Informationen geben zu können, kann überlebenswichtig sein im fremden Element Wasser.



Missverständnisse können schlimmstenfalls tödlich sein, das gilt insbesondere für das Tauchen. Die Bedeutung der Kommunikation mit Hilfe der Zeichensprache sollten Sie deshalb keinesfalls unterschätzen. Die so genannte Unterwasser-Zeichensprache wird international von Tauchern verstanden, sodass auch ausgebildete Taucher aus verschiedenen Ländern unter Wasser miteinander kommunizieren können. Allerdings gibt es mitunter geringe Abweichungen in der Zeichensprache, weshalb man sich vor dem Tauchen zumindest noch einmal kurz über die Bedeutung der wichtigsten Zeichen verständigen sollte. Kommunikationsprobleme sollten über und nicht unter Wasser gelöst werden.

Es existieren Zeichen, die fast selbsterklärend sind: Der abwärts gerichtete Daumen steht als Zeichen für das Abtauchen, ist der Daumen aufwärts gerichtet, bedeutet das Signal zum Auftauchen. Bewegt sich die flache Hand — etwa in Brusthöhe — von links nach rechts, so bedeutet dies: Alle Taucher sollen in der Tiefe verharren, in der sie sich befinden. Formen Daumen und Zeigefinger einen Kreis, so kommunizieren Sie, dass alles in Ordnung ist. Die nach oben ausgestreckte Hand oder Faust bedeutet „Stopp“. Von besonderer Bedeutung sind Zeichen, die Probleme beim Tauchgang bezeichnen. Sie zu beherrschen, ist besonders wichtig. Bekommt man beispielsweise keine Luft mehr, wäre es fatal, das den anderen Tauchern nicht mitteilen zu können. Das Zeichen für Luftnot beim Tauchen ist eine Bewegung der flachen Hand am Hals, manchmal auch an der Brust. Sie zeigen mit dem Daumen auf das Ohr, ballen die anderen Finger dabei mehrfach zur Faust und öffnen die Faust wieder? Dann zeigen Sie an, dass der Druckausgleich im Ohr bei Ihnen nicht funktioniert. Drücken Sie mit Ihrer Faust gegen einen Körperteil, so geben Sie die Information, dass sich dieser Körperteil verkrampft hat. Zeichen existieren auch, um Frieren oder Schwindelanfälle zu kommunizieren oder um sofortige Hilfe zu erbitten.

Eine Reihe von Zusatzzeichen gibt Informationen zum Luftvorrat: So können Sie etwa Ihrem Tauchlehrer anzeigen, wenn Ihr Luftvorrat zur Hälfte verbraucht ist. Für Tauchgänge existieren auch Zeichen wie „Ich führe, folgt mir“ oder als Anweisung, langsamer zu tauchen.



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