Monday, 28.05.18
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Tarieren

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Tauchpraxis Tarieren

Während des Tauchgangs erlebt der Taucher Auf- und Abtrieb seines Körpers im Wasser. Beides kann er zu seinem Zweck nutzen, beides kann einen von ihm kontrollierten Tauchgang aber auch behindern. Das Tarieren verhindert ein unkontrolliertes Auf- oder Abtauchen und sorgt damit für Sicherheit beim Tauchsport.



Die Faktoren für Auf- und Abtrieb im Wasser sind mannigfaltig, oft sehr individuell und je nach Tauchzeit unterschiedlich. Das eigene Körpergewicht des Tauchers gehört ebenso dazu wie die Frage, wie voll die Tauchflaschen noch sind, oder die nach der Art des Taucheranzugs. Trockentauchanzüge lassen nämlich kein Wasser zwischen die Haut des Tauchers und die Innenseite des Anzugs; die dort eingeschlossene Luft sorgt dann für zusätzlichen Auftrieb.

Erst einmal soll es während eines Tauchgangs ja abwärts gehen. Der menschliche Körper hat beim Beginn des Tauchgangs jedoch stark mit Auftriebskräften zu kämpfen. Deshalb werden häufig Bleigewichte eingesetzt, um ein Absinken zu garantieren. Der Taucher sollte sich jedoch in etwa drei Metern Tiefe tarieren, das heißt, einen Schwebezustand erreichen. Danach kann er mit einem kontrollierten, langsamen Abstieg beginnen. Doch auch das Absinken soll ja nicht endlos gehen: Irgendwann hat der Taucher die von ihm anvisierte Tauchtiefe erreicht. Leichte Bewegungen mit den Flossen könnten weiteres Absinken verhindern; allerdings sollte nicht zuviel Kraft investiert werden müssen. Sehr nützliche Hilfsmittel, um nun zu tarieren, sind deshalb so genannte Tarierjackets. In sie wird entweder mit dem Mund oder durch Verbindung mit dem Atemregler Luft eingelassen, bis ein Schwebzustand erreicht ist. Der Taucher muss dabei allerdings berücksichtigen, dass er mit zunehmender Dauer des Tauchgangs immer leichter wird, weil die Atemgasflaschen sich leeren. Möchte er in der erreichten Tiefe verharren, so ist es deshalb sinnvoll, immer wieder etwas Luft aus dem Tarierjacket entweichen zu lassen.

Beim Auftauchen wird dann weitere Luft aus dem Jacket abgelassen; allerdings sollten Sie als Taucher auch hier maßvoll vorgehen. Schließlich muss ein zu schnelles Auftauchen vermieden werden. Das gilt vor allem, wenn aufgrund Tauchtiefe und/oder Dauer des Tauchgangs Dekompressionspausen nötig werden, um die Dekompressionskrankheit zu vermeiden. In jedem Fall sollten Sie drei Meter unter Wasser noch einmal verharren, bevor Sie endgültig auftauchen. Ideal tariert sind Sie dann, wenn Sie in dieser Tiefe mit bald geleerten Tauchflaschen und leerer Tarierweste im Gleichgewicht schweben, also weder aufwärts treiben noch abwärts sinken.



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