Monday, 28.05.18
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Nitrox

Tauchen mit Nitrox


Nitrox ist ein spezielles Atemgas für Taucher; es besitzt gegenüber normaler Atemluft einen verminderten Stickstoffgehalt und einen erhöhten Anteil von Sauerstoff. Dadurch können Tauchgänge etwas verlängert, Dekompressionspausen verkürzt werden, ohne dass die Gefahr einer Dekompressionskrankheit steigt. Für das Tauchen mit Nitrox benötigt ein Taucher allerdings spezielle Tauchgeräte.



Bei Nitrox liegt der Anteil an Sauerstoff meist zwischen 32 und 40%. Entsprechend wurde der Stickstoffanteil gesenkt. Nitrox kann nicht allein Tauchzeiten verlängern, es reduziert auch das Risiko einer Dekompressionskrankheit und eines so genannten Tiefenrausches, einer Stickstoffvergiftung. Und es reduziert die Dauer der Wartezeit zwischen zwei Tauchgängen. Sie muss eingehalten werden, möchte man möglichst gefahrlos tauchen. Nitrox mag wie ein Wundermittel klingen, aber es birgt Risiken. Auch Sauerstoff kann nämlich giftig werden, beispielsweise Krämpfe, Bewusstlosigkeit oder Schäden an der Lunge hervorrufen. Wenn der Partialdruck des Sauerstoffs (Teildruck eines Elements in einem Gasgemisch) auf etwa 1,5 bis 1,7 bar steigt, ist Vorsicht geboten. Beträgt der Sauerstoffanteil beim Nitrox zum Beispiel 40%, dann kann man an der Luftoberfläche (1 bar Oberflächen-Druck) von einem Partialdruck des Sauerstoffs von 0,4 bar ausgehen. Das Wasser in 10 Metern Tiefe übt aber bereits einen Druck von etwa 3 bar auf den Taucher aus. Bedingt durch notwendigen Druckausgleich steigt dann auch der Druck des Atemgases im Körper. Der Partialdruck des Sauerstoffs ist also — wie der Wasserdruck im Vergleich zum Luftdruck an der Oberfläche — dreimal so hoch wie über dem Wasserspiegel: Bei einem Atemgemisch mit 40% Sauerstoff beträgt er demnach bereits etwa 1,2 bar und nähert sich der bedrohlichen Grenze. Nitrox wird häufig auch als Safe Air bezeichnet, wobei mehr Sicherheit gegenüber anderen Atemgasen — wie beschrieben — nur bedingt vorhanden ist. Taucht man mit Nitrox jedoch kaum länger als mit normaler Atemluft und nicht allzu tief, so sinkt das Risiko einer Dekompressionskrankheit tatsächlich.

Nitrox wird besonders häufig bei Kreislaufgeräten, so genannten Rebreathern, eingesetzt: Bei Rebreathern entweicht das ausgeatmete Gasgemisch nicht oder nur zum geringen Teil in das den Taucher umgebende Wasser. Da der Taucher nur einen kleinen Teil des eingeatmeten Sauerstoffs eines Atemgases verbraucht, wird das ausgeatmete Atemgas mit Sauerstoff angereichert und kann erneut zur Atmung verwendet werden. Rebreathing gelingt besonders gut beim Tauchen mit Nitrox, da der Sauerstoffanteil ja höher als bei normaler Atemluft ist.

Für das Tauchen mit Nitrox dürfen in Deutschland keine Tauchgeräte verwendet werden, die nur für die Atmung mit normaler Atemluft gebaut wurden. Bei Gasgemischen mit einem Sauerstoffanteil von über 21% müssen in Deutschland Instrumente wie Atemregler und Oktopus eine spezielle Zulassung für den Gebrauch mit Sauerstoff besitzen. Das gilt auch für Tauchflaschen und Ventile. Verbände wie der Verband deutscher Sporttaucher (VDST) bieten spezielle Kurse für das Tauchen mit Nitrox an.



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