Wednesday, 20.06.18
home Tauchausbildung aber wo ? Eistauchen oder Wracktauchen ? Tauchen in der Karibik
Tauchen lernen
Tauchausbildung
Tauchen als Therapie
Tauchen und Umweltschutz
Tauchen und Hören
Gefährliche Unterwassertiere
weiteres zum Tauchen lernen
Tauchpraxis
Tauchen mit Aquascooter
Tiefenrausch
Erster Tauchgang
Tauchen und Sicherheit
Medizinische Untersuchung
weitere Tauchpraxis ...
Taucharten
Apnoetauchen
Cavetauchen
Eistauchen
Kindertauchen
Wracktauchen
weitere Taucharten ...
Tauchausrüstung
Lungenautomat
Dekompressionstabellen
Tauchanzug
Tauchcomputer
Tauchflaschen
weitere Tauchausrüstung ...
Tauchreviere
Tauchrevier Mittelmeer
Tauchrevier Rotes Meer
Tauchrevier Ostsee
Tauchrevier Karibik
Tauchrevier Bodensee
weitere Tauchreviere ...
Dies und Das
Bannerwerbung
RSS Feeds
Webmaster
Sitemap
Disclaimer
Impressum
Datenschutz
Tauchen und Denkmalschutz

Tauchen und Denkmalschutz


Denkmalschutz scheint für den Laien oftmals kein Thema im Tauchsport zu sein. Weit gefehlt: Nicht selten zählen beispielsweise Wracks auf dem Meeresgrund zu den so genannten Bodendenkmälern und werden durch das Gesetz besonders geschützt. Schatzsucher bekommen ihr Hobby aus nachvollziehbaren Gründen verboten. Es kann also auch als Taucher nichts schaden, sich etwas zum Thema Denkmalschutz zu informieren.



Bodendenkmäler sind entweder vollständig von Erde oder von Wasser bedeckte Zeugnisse menschlicher Leistung. Auch Wracks können zu den Bodendenkmälern gehören. Sie dürfen dann nur mit Genehmigung geborgen werden und auch beim Wracktauchen gibt es Einschränkungen. Nehmen Sie keine Souvenirs aus Wracks mit; die Ihnen nachfolgenden Taucher sollen dieselben Eindrücke sammeln können wie sie selbst und nicht in einem geräuberten Wrack tauchen müssen. Bei denkmalgeschützten Wracks müssen Sie zudem mit Strafen rechnen, auch wenn Sie nur Kleinteile entwenden. Diese Wracks sind quasi Unterwassermuseen und aus Museen sollte man nichts stehlen. Ein Negativbeispiel für Schäden durch Taucher stellte jahrelang das Wrack des Schiffs „Jura“ im Bodensee dar. Die „Jura“ sank bereits 1864 nach einem Zusammenstoß mit dem Schiff Stadt Zürich. Taucher hatten das Schiff im Lauf der Jahre endlos geplündert, ehe es unter Denkmalschutz gestellt wurde. Wer sich für Unterwasser-Denkmäler im Bodensee interessiert, kann sich beispielsweise an die Sektion Unterwasserarchäologie der Gesellschaft für Vor und Frühgeschichte in Württemberg und Hohenzollern e.V. wenden. Seminare zeigen die Arbeit von Denkmalschützern in Tauchanzügen.

Auch der Verband deutscher Sporttaucher (VDST) bietet einen Kurs zum Denkmalgerechten Tauchen an. Taucher lernen dabei, Denkmäler unter Wasser zu betauchen, ohne sie zu zerstören. Sie lernen auch, neue Entdeckungen von Wracks und Fundstücken qualifiziert zu melden. Kursinhalte sind daneben die Altersbestimmung von Fundstücken, Quellenkunde und nationales sowie internationales Recht, den Denkmalschutz betreffend. Neben Wracks findet man unter Wasser auch völlig andere Denkmäler: In der Ostsee etwa Brückenanlagen oder mittlerweile überschwemmte Hafenbauten des Mittelalters. Auch hier bedeutet das Mitnehmen von Souvenirs aus dem Wasser eine Verletzung gesetzlicher Bestimmungen.



Das könnte Sie auch interessieren:
Gefährliche Unterwassertiere

Gefährliche Unterwassertiere

Gefährliche Unterwassertiere Grund zur Panik ist beim Tauchen keinesfalls gegeben, selbst wenn einige Meerestiere nicht ungefährlich für den Menschen sind. Dazu passieren Begegnungen mit wirklich ...
Tauchausbildung

Tauchausbildung

Tauchausbildung - Einheitlichkeit gibt es nicht - Eine einheitlich organisierte Tauchausbildung gibt es nicht. Vielmehr tummeln sich verschiedene Organisationen auf dem Markt, die alle ihre ...
Tauchen lernen