Thursday, 15.11.18
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Verirren kann man sich unter Wasser genauso wie über Wasser. Nur eine möglichst perfekte Navigation verhindert, dass der Taucher nicht mehr genau weiß, wo er sich gerade befindet und — vor allem — wie er zum Ausgangspunkt des Tauchens oder zum vereinbarten Zielort kommt. Der Kompass ist ein wichtiges Hilfsmittel. Aber auch ohne Kompass muss man nicht völlig orientierungslos bleiben.



Es gibt einfache Tipps, um die Navigation unter Wasser zu erleichtern, allerdings sind Sie vor allem, wenn Sie in strömendem Wasser tauchen, nicht sehr genau. Wenn Sie nur Tauchen in eine bestimmte Richtung planen und dann den entsprechenden Rückweg, können Sie mit der Tauchzeit arbeiten. Planen Sie beispielsweise einfach zehn Minuten für den Hinweg ein, kehren Sie dann um und tauchen zehn Minuten lang zurück. Oder Sie zählen die Flossenschläge auf dem Hinweg, sorgen für gleichmäßige Bewegung Ihrer Füße, und wählen für den Rückweg die gleiche Anzahl von Flossenschlägen. Eine dritte Möglichkeit: Sie tauchen in die eine Richtung, bis ein Drittel Ihres Luftvorrats verbraucht ist und tauchen zurück, bis ein zweites Drittel verbraucht worden ist. Insbesondere bei dieser Methode gibt es jedoch eine Reihe von Faktoren, die die Messung verfälschen können: etwa Kälte und Tauchtiefe.

Wer nicht nur Hin- und Rückwege einplant, sondern Tauchgänge mit mehreren Richtungswechseln, ist ohne Kompass auf gute Beobachtung angewiesen. Markante Punkte können beispielsweise Schiffswracks oder eine Steilwand sein. Auch der Stand der Sonne kann Anhaltspunkte geben. Sie stand vielleicht rechts beim Beginn des Tauchgangs, sollte auf dem Rückweg also von links kommen. Spüren Sie natürliche Strömung von links, so sollte die Strömung auf dem Rückweg von rechts kommen. Ein Richtungswechsel könnte zumindest bei Anfängern jeweils im 90 Grad Winkel erfolgen, sodass man ein Quadrat schwimmt. Für solch einen Richtungswechsel streckt man einfach einen der beiden Arme vom Körper weg und wechselt dann in die Richtung, in die der Arm zeigt. Erfahrene Taucher können mit diesen Möglichkeiten bereits sehr gut navigieren. Wer die Navigation mit einem Kompass beherrscht, hat es allerdings noch einfacher und kann Fehlerquellen noch besser ausschließen. Der Umgang mit einem Kompass wird auch in Navigationskursen von Tauchschulen gelernt.

Bereits über Wasser sollte man sich über die Navigation Gedanken machen. Seekarten erleichtern einem diese Aufgabe. Gerade als Anfänger sollte man niemals nur mit anderen Anfängern tauchen; mindestens ein erfahrener Taucher sollte dabei sein, der entweder bereits mehrfach im Tauchgebiet getaucht ist oder sich zumindest eingehend über den Tauchplatz informiert hat.



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