Tuesday, 17.07.18
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Dekrompession

Dekrompression


- Gesundheitsrisiken Dekompressionskrankheit -

Die Dekompressionskrankheit (DCS) bedroht Sie als Taucher immer dann, wenn Sie nach längerem Tauchgang zu schnell aufzutauchen versuchen. Ursache für die DCS ist Stickstoff, der sich während des Abtauchens verstärkt in Blut und Körpergewebe sammelt. Bei zu schnellem Auftauchen perlt der Stickstoff und kann beispielsweise Adern verstopfen und Gewebe schädigen.



Dekompression ist ein Thema, um das kein Taucher herumkommt. Der Stickstoffgehalt im Blut und im Körpergewebe ist abhängig vom Druck auf den menschlichen Körper. In der Luft-Atmosphäre der Erde ist er deutlich niedriger als bei einem Tauchgang, bei dem der Körper mit dem Wasserdruck konfrontiert wird. Steigt der Wasserdruck beim Abtauchen, so herrscht in den Lungen ein größerer Stickstoffdruck und der Stickstoff wird vermehrt ins menschliche Gewebe abgegeben. Nimmt der Druck beim Auftauchen wieder ab, so tritt der Stickstoff aus dem Gewebe zurück in den Blutkreislauf, um über Blut und Lunge wieder ausgeschieden zu werden. Geschieht der Aufstieg zu schnell, so funktioniert die Ausscheidung nicht ausreichend, der Stickstoff beginnt zu perlen. Die Blutzufuhr kann beeinträchtigt werden.

Dekompressionskrankheiten existieren in zwei verschiedenen Krankheitstypen. Die etwas harmlosere Variante 1 äußert sich in erster Linie durch Schmerzen, die bei geschädigtem Gewebe auftreten. Betroffen sind häufig die Gelenke, seltener Haut und Lymphbahnen. Typ 2 kann die Atmung, Gehirn oder Rückenmark befallen und ist die gefährlichere Variante. Lähmungen, lebensbedrohliche Embolien können die Folge sein. Anzeichen für eine so genannte Dekompressionskrankheit können beispielsweise Gelenkschmerzen und Hautkribbeln sein, beeinträchtigtes Sehen und Hören, eine Lähmung oder Atemprobleme. An Land kann eine schnelle Therapie gegen die Dekompressionskrankheit die Zufuhr von möglichst reinem Sauerstoff sein.

Anhand von Dekompressionstabellen kann ein Taucher die so genannte Nullzeit ablesen: Das ist die je nach Tauchtiefe variierende Zeit, innerhalb der der Taucher den Aufstieg an die Wasseroberfläche ohne Pausen wagen kann. Viele veränderliche Variabeln machen die Berechnung der Nullzeit jedoch kompliziert. Ist das Wasser sehr kalt, die Arbeit im Wasser anstrengend, so verkürzt sich die Nullzeit. Überschreitet ein Taucher die Nullzeit, so muss er während des Aufstiegs zurück an die Wasseroberfläche Pausen einlegen. Dekompressionstabellen geben dabei vor, in welcher Tiefe wie lange pausiert werden muss, die Werte sind wiederum abhängig von der maximalen Tauchtiefe und von der Zeit, die unter Wasser verbracht wird. Sporttaucher verbringen nur selten Ihren Tauchgang überwiegend in einer Tiefe; sie wechseln die Tiefe, in der sie tauchen. Ursprüngliche Dekompressionstabellen berücksichtigten das nicht, moderne gehen jedoch von verschiedenen Tauchtiefen während eines Tauchgangs aus. Noch moderner arbeitet man mit Tauchcomputern, die die Nullzeit und eventuelle Dekompressionspausen anhand aktueller Werte berechnen.



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