Saturday, 16.12.17
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Wracktauchen

Wracktauchen


Wracks mutieren im Lauf der Zeit, werden mehr und mehr zu einem festen Bestandteil der sie umgebenden Umwelt, nach wie vor fremdartig, aber perfekt integriert. Solche Wracks reizen viele Taucher: auch Sie? Dann sollten Sie genau wissen, auf was Sie achten müssen, wenn Sie ein Wrack erkunden. Beispielsweise reicht manchmal ein einziger Flossenschlag zuviel und die Sicht kann sehr trübe werden.



Wracks — abgestürzte Flugzeuge, versunkene Schiffe vermögen, stumme Geschichten zu erzählen, tragisch endende Geschichten, die nicht selten ein beeindrucktes Publikum finden. Wracks repräsentieren ein Stück Zeitgeschichte, das heute — je nach Region — Muränen, Seeaale oder Korallen eine Heimat bietet. Viele Wracktaucher schätzen die Natur gewordene Seite der Wracks ebenso wie ihre Rolle als faszinierende Zeitzeugen.

Wracktauchen begeistert viele Tauchenthusiasten und gehört wie beispielsweise Eistauchen oder Nachttauchen zu den Spezialisierungen für erfahrene Taucher. Wer sich mit einem Blick auf das Wrack-Äußere begnügt, mag ohne Spezialkenntnisse auskommen. Möchten Sie jedoch auch einmal das Innere inspizieren, so scheint ein Wracktauchen-Spezialkurs angebracht. Tauchlehrer, die Kurse nach den Ausbildungsstrukturen der Tauchorganisation PADI geben, setzen dafür den erfolgreichen Abschluss eines PADI Advanced Open Water Diver Kurses oder eines vergleichbaren Kurses voraus. Bei Tauchschulen, die nach den Ausbildungsstrukturen der großen Tauchorganisation CMAS arbeiten, verlangen meist mindestens ein Tauchsportabzeichen in Silber (Zwei-Sterne). Etwas Erfahrung im Tieftauchen kann ebenfalls nicht schaden, da Wracks meist in etwas größeren Tiefen liegen. Zu den Inhalten von Wracktauch-Kursen gehören beispielsweise die Gefahren des Wracktauchens, die Orientierung und Navigation im und am Wrack sowie gesetzliche Grundlagen, die das Wracktauchen betreffen. Kenntnisse aus Kursen für das Wracktauchen lassen sich übrigens auch auf das Tauchen in Grotten anwenden.

Wracktauchen stellt besondere Anforderungen an den Taucher. Zu heftige Flossenschläge könnten im Inneren eines Schiffswracks Schlamm aufwirbeln und die Sicht schnell auf fast Null reduzieren. Dringend notwendig ist in jedem Fall eine gute Orientierung anhand von Orientierungspunkten, etwa Gängen oder Masten. Auch Wracktauchen ist ein Erlebnis im Team, keine Einzelsportart, wobei sich ein Teammitglied stets außerhalb des Wracks positionieren sollte. Mitunter sind auch Führungsleinen, die außen am Wrack befestigt sind, zur Orientierung nützlich. Die Teammitglieder im Inneren können sich durch sie nach Außen hangeln. Räume mit nur einem einzigen Ausgang, die auch ohne aufgewirbelten Schlamm kaum Sicht erlauben, sollten Tabu sein. Oft existieren in Wracks auch scharfe Kanten, manchmal Netze, an denen sich Taucher schnell verheddern können. Auch deshalb ist Vorsicht geboten. Die Tarierung des Tauchers sollte perfekt sein.

Durch Tarieren vermeidet der Taucher unkontrollierte Auf- oder Abtriebe, die ihn unter Wasser schnell abwärts oder aufwärts schießen lassen könnten. Grundsätzlich sollten von Tauchgruppen nur bekannte Wracks betaucht werden, also Wracks, die zumindest der Gruppenleiter bereits gut kennt. Und Souvenirsammler sollten darauf verzichten, ihrer Sammlung weitere Teile zuzufügen. Manch Wrack steht unter Denkmalschutz.



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