Sunday, 22.10.17
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Tauchen und Umweltschutz

Tauchen und Umweltschutz


Auch für Taucher sollte Umweltschutz ein großes Thema sein: Tauchplätze sollten auch nach dem eigenen Tauchgang nicht angegriffen aussehen. Dafür gibt es einige Verhaltensregeln zu beachten. Taucher können aber auch noch mehr tun und aktiv zum Umweltschutz beitragen.



Umweltbewusst zu tauchen bedeutet, sich wie ein guter Gast in einer fremden Wohnung zu verhalten: nichts kaputt zu machen, die Bewohner nicht anzugreifen oder in ihrem Leben zu stören. Bestimmungen zum Arten- und Naturschutz sollten Ihnen als Taucher heilig sein; sollte Tauchverbot für ein Gewässer herrschen, halten Sie sich bitte daran. Grundlos wird ein solches Verbot nicht ausgesprochen. Respektieren Sie das Leben am und im Gewässer: Meiden Sie Nistplätze genauso wie Ruhe- und Laichplätze von Tieren.

Auch Uferlandschaften sind schön und Lebensraum für Tiere. Zerstören Sie deshalb beim Einstieg in das Gewässer keine Wasserpflanzen und kein Schilf, das am Ufer wächst. Meist existieren vorgegebene Einstiegsmöglichkeiten ins Wasser, die Sie nutzen sollten. Tiere dürfen nicht harpuniert werden; das ist ein striktes Verbot, an das Sie sich unbedingt halten sollten. Und selbst wenn Sie es gut meinen, auch das Anfassen oder Füttern von Tieren ist zumeist keine gute Aktion. Sie greifen damit in einen natürlichen Lebensraum ein, der ohne Eingriff viel weniger Schaden nimmt.

Denken Sie immer daran: Sie sind nicht der einzige Taucher. Die Ausnahme, die Sie machen, machen vielleicht hundert andere Taucher auch. Dann ist es keine Ausnahme mehr, sondern die Regel; und spätestens dann machen sich die negativen Auswirkungen bemerkbar. Achten Sie beim Tauchen auf Korallen und Unterwasserpflanzen. Ein falscher Schlag mit der Flosse und Sie zerstören eventuell Korallen, an denen nachfolgende Taucher auch noch viel Spaß gehabt hätten. Selbstverständlich sollte es sein, anfallenden Müll im Boot oder vom Ufer aus nicht ins Gewässer zu entsorgen. Problematisch für die Umwelt kann es auch werden, wenn Sie durch Flossenschläge zuviel Sediment vom Grund aufwirbeln. Sediment kann sich beispielsweise auf Korallen legen, sie zeitweilig beim Fressen behindern. Oder es bedeckt Laich, sodass Eier Schaden nehmen. Tauchen Sie vorsichtig und ruhig: auch zu Ihrer eigenen Sicherheit.

Taucher können auch aktiv die Umwelt schützen. Sie sehen ein Gewässer aus einer Perspektive, aus der andere es nicht sehen können. Vielleicht entdecken Sie während Ihres Tauchgangs viele Fische mit Geschwüren? Oder viele Fadenalgen? Das könnten Indizien dafür sein, dass mit dem betauchten Gewässer etwas nicht in Ordnung ist. Mittlerweile bieten Tauchorganisationen wie der Verband deutscher Sporttaucher Spezialkurse an, die Taucher für das Beobachten des Lebensraums, in den sie eindringen, schulen.



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