Saturday, 19.08.17
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Sehen und Hören — Zwei Sinne unter Wasser

Unter der Wasseroberfläche begegnet Ihnen eine fremde Welt, die Sie mit Ihren Sinnen erfassen. Allerdings verändert diese Welt auch die Wahrnehmung von Objekten. Dinge erscheinen den Augen größer und mitunter näher, als sie tatsächlich sind. Auch Quellen für Geräusche scheinen oft in größerer Nähe zu liegen, da Schall sich unter Wasser schneller als in der Luft ausbreitet und weniger absorbiert wird. Das zu wissen hilft, Situationen richtig einschätzen zu können.



Man sagt, dass Objekte unter Wasser dem Taucher etwa ein Viertel größer und ein Drittel näher erscheinen. Um überhaupt einigermaßen gut beim Tauchen sehen zu können, sind Tauchermasken ein wichtiges Utensil für den Tauchsportler. Der Luftraum zwischen Auge und dem durchsichtigen Teil der Maske erlaubt dem Auge, richtig zu fokussieren. Für Brillenträger existieren speziell gefertigte Tauchmasken oder aber einsetzbare Linsen, sodass auch für sie unter Wasser ein scharfes Sehen gewährleistet ist.

Die Sichtweite unter Wasser variiert und kann in tropischen Gewässern durchaus mehr als 50 Meter, bisweilen auch 90 Meter betragen. Das Licht wird allerdings vom Wasser absorbiert, 40% bereits beim ersten Meter unter Wasser. In 40 Metern Tiefe existiert nur noch etwa 1,5% des Lichts an der Wasseroberfläche. Nach und nach verlieren die Dinge mit zunehmender Tauchtiefe ihre Farben. Rot, Orange, Violett, Gelb und Grün verschwinden nach und nach aus dem Spektrum und irgendwann sehen wir die Welt nur noch in Blau.

Unter Wasser mögen Sie Geräusche gut hören, Sie werden jedoch Schwierigkeiten haben, die Schallquelle sofort zu orten. Achten Sie insbesondere beim Auftauchen auf Geräusche; hören Sie beispielsweise ein Motorboot, so seien Sie sehr vorsichtig. Ihre Ohren betrügen Sie. Es kann näher oder weiter entfernt sein, als Sie vermuten. Und es kann aus einer Richtung kommen, von der Sie es niemals gedacht hätten. Ursache für die Schwierigkeit, Schallquellen zu orten, ist die Geschwindigkeit des Schalls unter Wasser. Beträgt sie in der Luft etwa 343 Meter pro Sekunde, so wird Schall im Wasser mit einer Geschwindigkeit von etwa 1480 Meter pro Sekunde übertragen. Ein Mensch ortet Schallquellen dadurch, dass der Schall im einen Ohr etwas schneller eintrifft als im anderen, je nach Richtung, aus der der Schall kommt. Im Wasser funktioniert diese natürliche Methode der Schallortung jedoch nicht, da der Schall sich zu schnell ausbreitet.



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