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Tauchen mit Aquascooter

Tauchen mit dem Aquascooter


Die Geschichte des Aquascooters gleicht einem kleinen Abenteuerroman. Der Deutsche Bernd Böttgers baute 1968 einen motorisierten Taucher-Antrieb, der ihm in der Ostsee zur Flucht aus der DDR verhalf. Aquascooter werden heute zu weitaus weniger dramatischen Aktionen eingesetzt. Sie dienen Sporttauchern für eine schnellere Fortbewegung unter Wasser: Und diesen Zweck dienen sie großartig.



Der erste Aquascooter von Bernd Böttgers sicherte die Luftzufuhr für den Vergaser mit einem Schnorchel. Ein Zweitakt-Motor, ein selbstgebauter Propeller, Glasfaser und Polyesterharz, um den Motor zu schützen; aus viel mehr bestand dieses Exemplar eines Aquascooters nicht. Auch der französische Meeresforscher Jacques-Yves Cousteau entwickelte bereits einen Vorläufer moderner Aquascooter. Heute gehören Aquascooter zu den Zusatz-Sportgeräten für Taucher. Sie werden entweder mit Verbrennungs- oder mit Elektromotoren angetrieben. Die Versionen mit Verbrennungsmotor benötigen auch heute noch einen Schnorchel, um die Luftzufuhr für den Motor zu garantieren. Man kann mit dieser Art von Aquascootern nur so tief tauchen, dass der Schnorchel auf jeden Fall über der Wasseroberfläche bleibt. Scooter mit Elektromotoren erlauben auch ein Absinken in größere Tiefen.

Mit einem Aquascooter erreichen Sie Geschwindigkeiten, die etwa bei 5 bis 10 Stundenkilometern liegen. Achten Sie darauf, dass sich der Scooter leicht bedienen lässt. Ihre Aufmerksamkeit beim Tauchgang sollte nicht in erster Linie der Bedienung des Scooters gelten. Beim Einsatz eines Aquascooters werden Sie eher bewegt, als dass Sie sich selbst bewegen. Ist das Wasser kühl, könnte es deshalb schneller zu einer Unterkühlung des Körpers kommen und eine Unterkühlung erhöht die Gefahr einer Dekompressionskrankheit. Auch beim Tauchen mit einem Aquascooter sollten Sie sich in jedem Fall Zeit für das Auftauchen nehmen: um Taucherkrankheiten zu vermeiden.

Aquascooter werden übrigens bisweilen auch für das Filmen unter Wasser eingesetzt. Dafür montiert man die Kamera auf den Scooter und bewegt sich mit ihr geschmeidig durch das Wasser. Das steigert die Chance auf faszinierende Aufnahmen aus der Unterwasserwelt.



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