Sunday, 22.10.17
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- Einheitlichkeit gibt es nicht -

Eine einheitlich organisierte Tauchausbildung gibt es nicht. Vielmehr tummeln sich verschiedene Organisationen auf dem Markt, die alle ihre eigenen Ausbildungsgänge anbieten. Um für Lernende Übergänge zwischen den Angeboten verschiedener Tauchorganisationen zu erleichtern, existiert eine so genannte Äquivalenzliste. Sie regelt, welche Ausbildungsgrade einer Tauchorganisation als Voraussetzung für eine aufbauende Ausbildung anerkannt werden und zwar bei einer Tauchschule, die nach dem Ausbildungsweg der Organisation CMAS unterrichtet.



Eine ganze Reihe von Tauchorganisationen bietet auch in Deutschland Tauchausbildungen an. CMAS und PADI heißen die beiden größten dieser Organisationen, die weltweit aktiv sind. Daneben existieren Organisationen wie
  • SSI (Scuba Schools International)
  • IDEA
  • PDIC (Professional Diving Instructors Corporation International)
  • DIVA (Diving Instructor World Association)
Alle unterscheiden zwischen Schnupperkursen, grundlegenden Einstiegskursen und Aufbaukursen, was gegenseitige Anerkennung von Ausbildungsgrade erleichtert. So bietet ein Einstiegskurs bei der Organisation PADI den Abschluss als Open Water Diver. Er entspricht in etwa einem Abschluss als Ein-Stern-Taucher bei der Organisation CMAS. Auch die Organisationen IDEA und PDIC bieten den Abschluss eines grundlegenden Kurses als Open Water Diver an. Diese Abschlüsse werden von CMAS wiederum als Voraussetzung anerkannt, um den CMAS Zwei-Stern-Tauchkurs zu besuchen. Eine kleinere Organisation wie etwa PDIC sucht auch den Anschluss an größere; so ist PDIC Mitglied der CMAS als do genannte OCC (Organisation Convenanted to CMAS); sie ist vertraglich an die CMAS gebunden. CMAS-Ein-Stern-Tauchkurse können deshalb auch von der Organisation PDIC durchgeführt werden. Wer Schwierigkeiten hat, bei den ganzen Brevets (Abschlüssen von Tauchkursen) durchzublicken, sollte für sich eine Äquivalenzliste aus dem Internet herunterladen. Hier wird festgelegt, welcher Ausbildungsgrad als Voraussetzung für einen CMAS Zwei- oder Dreistern-Tauchkurs anerkannt wird.

Mittlerweile existieren durch die Europäische Union Mindestanforderungen für Tauchkurse. Sie wurden in den DIN EN Normen 14153 eins bis drei festgeschrieben. Die DIN EN 14153-1 beschreibt dabei Mindestanforderungen für den beaufsichtigten Taucher, die beiden anderen für den selbstständigen Taucher bzw. den Tauchgruppenleiter. Bei der DIN EN 14153-1 wird beispielsweise eine Höchsttiefe von 12 Metern für den Tauchgang empfohlen; maximal vier beaufsichtigte Taucher sollten von einem Tauchgruppenleiter betreut werden. Für Tauchgruppenleiter werden nach EU-Norm mindestens 60 Tauchgänge als Qualifikation empfohlen, 40 von ihnen als selbstständiger Taucher (im Sinne der EU-Norm). Insgesamt 30 Tauchgänge sollten unter speziellen Bedingungen stattgefunden haben: etwa bei kaltem Wasser oder schlechter Sicht.



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