Monday, 26.06.17
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Kindertauchen

Kindertauchen


Kinder lieben Abenteuer. Und Tauchen ist ein kleines Abenteuer. Eltern lieben ihre Kinder. Und sie sollten dafür Sorgen, dass deren Leben spannende kleine Abenteuer, nicht jedoch große Risiken birgt. Wer Kinder gut aufs Tauchen vorbereitet und einige Grundregeln einhält, schafft es, genau diese Anforderungen locker zu erfüllen.



Mediziner beurteilen Risiken für Kinder beim Tauchen unterschiedlich. Erwiesen scheint es, dass verschiedene Eigenheiten eines kindlichen Körpers beim Tauchen berücksichtigt werden müssen. Kinder haben beispielsweise noch nicht so viele Lungenbläschen wie Erwachsene und atmen deshalb mit höherer Frequenz: Tauchen strengt Kinder deshalb mehr an als Erwachsene. Bei größeren Tiefen könnte auch die Gefahr bestehen, dass die noch wachsenden Knochen leiden. Bei Kindern ist die Oberfläche des Körpers zudem im Verhältnis zum Gewicht größer als bei Erwachsenen, deshalb besteht schneller die Gefahr der Unterkühlung. Meidet man aber mit Kindern größere Tiefen und beschränkt die Tauchgänge auch zeitlich (auf etwa eine halbe Stunde), so steht dem gemeinsamen Vergnügen nichts mehr im Weg.

Ein einheitliches Tauchausbildungssystem existiert weder für Kinder noch für Erwachsene. Vielmehr realisieren verschiedene Tauchorganisationen unterschiedliche Systeme, wobei man bestrebt ist, die Ausbildungsgrade gegenseitig anzuerkennen. Der Verband Deutscher Tauchlehrer (VDTL) hat als Angebot für Kinder die Delfin-Brevetierungen mit den Abstufungen 1 bis 3 aufgelistet. Die Abstufungen werden auch als Delfin Bronze bis Gold bezeichnet. Den Delfin 1 Kurs (Bronze) können Kinder ab 8 Jahren besuchen. Sie lernen dabei unter anderem mit ihrer Ausrüstung umzugehen und erste Schritte der Kommunikation durch Zeichen. Diese Brevetierung orientiert sich an der CMAS World, einer der größten, international agierenden Organisation für Tauchsport.

Der Verband deutscher Sporttaucher e.V. (VDST) kennt für Kinder ab sechs Jahren daneben die Schnorchelabzeichen „Otter“ und „Robbe“, die auch auf das Tauchen vorbereiten sollen. Für das Abzeichen „Otter“ beispielsweise gehören Übungen zum Streckentauchen und zum Abtauchen zum Programm. Das Schnorchelabzeichen „Robbe „baut auf dem Otter-Abzeichen auf und verlangt erweiterte Fähigkeiten. Ab dem achten Lebensjahr — beispielsweise aufbauend auf das Abzeichen Robbe — können sich die Kinder dann die Tauchsportabzeichen in Bronze, Silber und Gold ertauchen.

Eine zweite große international agierende Tauchorganisation (PADI) bietet für Kinder ein Kurssystem mit den Kursen Bubblemaker, SASY und SealTeam. Das Programm Bubblemaker ist eine spielerische Einführung in die Welt des Wassers. SASY wiederum wurde für Kinder ab 5 Jahren entwickelt, um erste Erfahrungen im Tauchen zu machen. Und das SealTeam wendet sich an Kinder ab 8 Jahren. Die Kinder lernen das Tauchen hier mithilfe von so genannten Aquamissions, die ihnen zunächst eine grundlegende Einführung geben, sie dann beispielsweise zu kleinen Nachttauch-, Sicherheits- oder Wrackspezialisten weiterbilden.



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