Saturday, 19.08.17
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Cavetauchen

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Beim Höhlentauchen sind häufig die Grenzen für Sport- und Freizeittaucher erreicht. Beim so genannten Cavern-Tauchen (Unterart des Höhlentauchens) dringt man in Grotten ein und lässt den Ausgang dabei nicht weit hinter sich. Das Cave-Tauchen entführt einen dagegen mitunter in komplexe Höhlensysteme, in denen Ungeübte schnell die Orientierung verlieren. Nur optimale Vorbereitung und Erfahrung bewahrt den Höhlentaucher vor solch wirklich ernsthaften Problemen.



Tödliche Unfälle beim Höhlentauchen sind zwar nicht an der Tagesordnung: Wer sich aber Chroniken des Höhlentauchens — beispielsweise in Deutschland — ansieht, liest immer wieder von tragisch geendeten Tauchgängen. Dies soll kein Anlass zur Panik sein; es soll nur verdeutlichen, dass Höhlentauchen vielleicht die anspruchsvollste aller Spezialdisziplinen des Tauchens ist. Sporttauchern wird sie unter anderem deshalb viel seltener als etwa das Wracktauchen angeboten. Denjenigen, die dennoch die Chance haben, bieten sich fantastische Bilder: riesige Unterwasserhallen, die wie Ballsäle von Nixen und Wassermännern wirken. Stalaktiten und Stalagmiten schmücken Decke und Boden. Die Sicht ist oft klar, der Weg der Gänge dagegen verworren, ohne dass er verwirren darf.

Klaustrophobische Veranlagungen wären beim Höhlentauchen extrem hinderlich und wohl auch gefährlich, weil Panik drohen würde. Höhlentaucher sind ja quasi fast unter Wasser eingeschlossen, umgeben von massiven Felswänden. Orientierungslosigkeit kann ganz schnell tödlich enden. Beim Höhlentauchen gibt es kaum harmlose Unfälle. Deshalb ist perfekte Planung und optimale Kontrolle der Ausrüstung vor dem Tauchgang zwingend erforderlich. Selbst sehr gute Taucher in freien Gewässern sollten nicht allein auf ihre bisher gewonnene Erfahrung vertrauen und ohne jemanden tauchen, der auch umfangreiche Erfahrungen im Höhlentauchen gesammelt hat. Kurse für das Höhlentauchen qualifizieren die Teilnehmer beispielsweise zu so genannten Intro-, Basic- oder Full-Cave-Divern. Für den Introkurs werden keine Höhlen mit Abzweigungen genutzt und die Maximaltiefe beträgt 30 Meter. Mit Höhlen-Tauchgängen bereits erfahrene Taucher können beim Full-Cave-Diver-Kurs die Qualifikation erwerben, um sich bei einer maximalen Tiefe von 40 Metern frei in Höhlen zu bewegen. Nach den Ausbildungsregelen der großen Tauchorganisation CMAS gibt es ebenfalls drei Abstufungen für Höhlentaucher. Der Kurs für die letzte der drei Qualifikationen beinhaltet als Lerninhalte beispielsweise das Anlegen von Flaschendepots zur Versorgung mit Atemgas, Notfallhilfe, Dekompression sowie Berechnung der erforderlichen Menge an Atemgas für einen Tauchgang. Auch bei solchen Berechnungen kann sich ein Fehler hinterher als tödlich herausstellen. Grundsätzlich gilt das Drei-Drittel-Prinzip. Ein Drittel des Atemgases wird für die Reise des Tauchers in die Höhle verwendet, ein Drittel für den Rückweg. Das letzte Drittel dient als Reserve: Für den Fall der Fälle.



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