Monday, 23.04.18
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Behinderten Tauchen

Behinderten Tauchen


Auch behinderte Menschen können Tauchen lernen und sich damit aufregende Unterwasserwelten erschließen. Mit der International Association for Handicapped Divers existiert ein eigener Verband für körperbehinderte Taucher. Und auch die Handicapped Scuba Association (HSA) fördert das tauchen ihrer behinderten Mitglieder. Sie nennt sich selbst Vereinigung zur Förderung des Behindertentauchens.



Beim Tauchen durch das Wasser zu schweben, stärkt Gesundheit und Lebenslust gleichermaßen. Tauchen kann eine Fülle positiver Wirkungen auf einen Menschen haben, insbesondere auf einen Menschen mit Behinderung. Für Menschen mit Gehbehinderung kann Tauchen beispielsweise ein einzigartiges Gefühl der Beweglichkeit bieten. Auch bei Querschnittslähmungen kann Tauchen eine sehr befreiende und nachhaltige Erfahrung sein. Statt der Füße und Flossen werden hier die Arme eingesetzt.

Die HSA kennt für behinderte Taucher HSA Open Water Diver und HSA Advanced Open Water Diver – Kurse mit entsprechendem Abschluss. Der Kursabschluss „Open Water Diver“ bescheinigt dem Taucher, sich grundsätzlich frei und sicher unter Wasser bewegen zu können. Der HSA Advanced Open Water Diver – Kurs geht darüber hinaus und vermittelt Kenntnisse in speziellen Taucharten wie Nacht- und Tieftauchen. Zu den theoretischen Kenntnissen, die hier vermittelt werden, gehört die Berechnung des Luftbedarfs bei einem Tauchgang. Grundsätzlich gibt es bei den Qualifikationen drei Ausbildungsstufen, die in Klassen von „A“ bis „C“ eingeteilt werden. Das Level „A“ steht dabei für einen Taucher, der unabhängig mit einem Partner tauchen kann. Bei Level „C“ benötigt der Taucher Hilfe bei für das Tauchen entscheidenden Techniken: etwa für das Schwimmen unter Wasser oder richtiges Verhalten bei Notsituationen. Ein Level „C“ – Taucher darf nur mit Begleitung von mindestens zwei anderen Tauchern tauchen. Einer dieser beiden Begleiter muss mindestens die Qualifikation Level „A“ besitzen.

Bei der Ausbildung zum so genannten Dive Buddy werden gesunde Menschen im Umgang mit behinderten Tauchern geschult. Praktisch trainiert wird unter anderem ein Tauchgang mit blinden oder querschnittsgelähmten Menschen. Dabei nehmen die Teilnehmer des Kurses einmal die Rolle eines behinderten Tauchers ein, einmal die des nicht behinderten Tauchbegleiters. Die Simulation einer Behinderung soll das Einfühlungsvermögen der Dive Buddys steigern. Dafür wird ihnen beispielsweise eine schwarze Maske auf die Augen gesetzt, mit deren Hilfe die Blindheit simuliert wird. Die Dive Buddys bekommen im Theorieteil zudem anatomisches, physiologisches und psychologisches Grundwissen vermittelt; auch der Blick auf behindertengerechte Örtlichkeiten wird geschult. Wer bereits eine Ausbildung zum Tauchlehrer absolviert, kann mit einer kleinen Zusatzausbildung HSA-Instructor oder HSA-Divemaster werden. Er bekommt dann ebenfalls Erfahrung und erwirbt Kenntnisse für den Umgang mit behinderten Tauchern.



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